Aus dem hessischen Ried gewachsen – heute einer der größten Omnibusbetriebe der Region und im Kern immer noch ein echter Familienbetrieb.
Was 1926 als kleines Fuhrunternehmen begann, führen wir bis heute als inhabergeführten Familienbetrieb – inzwischen in vierter Generation. Gewachsen ist die Flotte, geblieben ist die Haltung: Entschieden wird hier im Haus – und wer bei uns anruft, bekommt einen Namen ans Telefon statt einer Warteschleife.
2026 feiern wir unser 100-jähriges Jubiläum. Die Werkstatt in Groß-Gerau ist unsere eigene, unsere Fahrerinnen und Fahrer sind hier jeden Tag auf den Straßen der Region unterwegs, und im Büro in Crumstadt sitzen Menschen, die Riedstadt kennen. Dafür stehen wir: Mit Sicherheit gut Reisen.
Linienverkehr, Anmietverkehr und Reiseverkehr greifen bei uns ineinander – dieselbe Flotte, dieselbe Werkstatt, dasselbe Team.
LinienverkehrJeden Werktag für die Region unterwegs – Schule, Arbeit, Alltag. Verlässlich im Takt, auch früh und spät.
Mehr erfahren
AnmietverkehrBus mit Fahrer für Firmen, Vereine, Schulen und Events – vom 18-Sitzer bis zum Doppeldecker, mit Festpreis-Angebot.
Mehr erfahren
ReiseverkehrTages- und Mehrtagesfahrten zum Festpreis sowie komplette Gruppenreisen mit Hotel und Programm – alles aus einer Hand.
Mehr erfahrenHinter MÜLLER Riedstadt steht ein Familienunternehmen mit mehreren Gesellschaften. Sie teilen sich Betriebshof, Werkstatt, Flotte und Team – geführt von derselben Familie, mit denselben Ansprechpartnern.
Deshalb kann es sein, dass Ihr Bus eine RUPP-Reisen-Beklebung trägt oder Ihre Rechnung von der RUPP-Reisen GmbH kommt, obwohl Sie bei MÜLLER Riedstadt gebucht haben. An Leistung, Ansprechpartner und Preis ändert das nichts. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie kurz an: 06158 / 1885-0.
Von der ersten Konzession für die Linie Erfelden–Crumstadt–Darmstadt bis zu rund 80 Bussen: die Stationen eines Familienbetriebs in vier Generationen.

Else und Fritz Müller gründen den Omnibusbetrieb. Im Oktober 1926 kommt die Genehmigung für die Linie Erfelden–Crumstadt–Darmstadt. Der erste Bus entsteht aus einem Mercedes-Fahrgestell mit einem Aufbau der Firma Wagenbau Thomas aus Darmstadt – untergestellt wird er in der Gemeindescheuer. Der „Müllerbus“ ist eine kleine Sensation – und bringt vor allem Arbeiter in die Fabriken der südhessischen Metropole.
Der Fuhrpark wächst Jahr für Jahr. 1930 rollen bereits vier Omnibusse. Auf dem elterlichen Grundstück entsteht die erste eigene Garage.
Ein Batteriekurzschluss setzt zwei Busse in Brand, beide brennen vollständig aus. Eine Kaskoversicherung gibt es damals nicht – der Ersatz muss aus eigener Kraft beschafft werden.
Die Busse werden eingezogen, nur einer darf im Linienverkehr bleiben. Als Unterstand erwirbt die Familie einen Felsenkeller in der Walther-Rathenau-Straße.

Fritz Müller und ein weiterer Fahrer werden dienstverpflichtet. Seine Frau und die beiden Töchter Anni und Käthi halten den Linienverkehr in dieser Zeit aufrecht.
Fritz Müller kehrt nach Kriegsende nach Crumstadt zurück – ohne Busse. Zwei zerstörte Omnibusse werden wieder instand gesetzt, und es geht von vorne los.

Ein neuer luftgekühlter Magirus kommt in den Fuhrpark. Damit beginnen die Ausflugsfahrten an Mittelrhein und Mosel, an den Bodensee und in die Schweiz. Im selben Jahr feiert der Betrieb 25 Jahre.

Ein „Stumpfschnauzer“ mit 57 Sitzplätzen wird angeschafft. Das Reiseprogramm wird größer, eine Bürokraft und ein weiterer Fahrer kommen dazu.

Im Herbst fahren die ersten Schulbusse. Kinder aus Crumstadt und Erfelden kommen seitdem mit MÜLLER zur Schule nach Goddelau – ein Auftrag, der bis heute zum Betrieb gehört.

Im Industriegebiet Crumstadt entstehen eine neue Halle mit Werkstatt und ein Wohnhaus mit Büro. Der Betrieb zieht aus dem Felsenkeller in die neuen Hallen.
Nach 46 Jahren Geschäftsleitung übergeben Fritz und Else Müller an ihren Sohn Paul und dessen Frau Edeltraut.

Mit eigenem Reiseprogramm und dem Logo „Altrhein-Reisen“ sind die Omnibusse europaweit unterwegs.
Die Verbindung wird im Auftrag der Riedwerke übernommen.
Zum Firmenjubiläum steht ein neuer Neoplan-Doppelstock auf dem Hof.
Mit der Übernahme von Rupp-Reisen aus Goddelau wächst der Linienverkehr weiter. Die Linie B im Odenwald fährt im Auftrag der HEAG, und Tag für Tag rollen die Linienbusse zum boomenden Opel-Standort Rüsselsheim.

Mit dem Doppelstock-Reisebus und weiteren modernen Fahrzeugen geht es quer durch Europa – nach Marokko, in die Türkei und nach Skandinavien.

Paul Müller erwirbt den einzigen je von Mercedes gebauten doppelstöckigen Reisebus O 404 DD – ein Fahrzeug, das nie einen Nachfolger bekam.

Das Betriebsgelände wächst um eine Halle in der Industriestraße 4. Rund 35 Reisebusse tragen das neue MÜLLER-Riedstadt-Logo.

Im Auftrag der HEAG kommt die Linie P zwischen Pfungstadt und Eberstadt dazu. Der Betrieb bezieht das neue Bürogebäude in der Industriestraße 5.
Das erste neue Setra-431-DT-Doppelstockmodell für Hessen wird an MÜLLER Riedstadt ausgeliefert.

Nach 79 Jahren verliert der Betrieb die Linie K62 durch die neu eingeführten europaweiten Ausschreibungen – ausgerechnet die Linie, die einmal der Grundstein der Firma war. Das Büro zieht in die Industriestraße 3.

Holger Müller übernimmt gemeinsam mit seiner Frau Sabine Müller-Kampa von Paul und Edeltraut Müller. Im selben Jahr wird der Betrieb Partner von Fraport – seitdem sind MÜLLER-Busse auf dem Vorfeld und als Shuttle zwischen Terminal 1 und 2 am größten deutschen Flughafen im Einsatz.
Übernahme der Linie Mitte-West im Kreis Groß-Gerau im Auftrag der LNVG. Der Standort Groß-Gerau, Wasserweg 12, kommt dazu.
Die Müller Busservice GmbH wird in Groß-Gerau gegründet und übernimmt die ehemalige Riedwerke-Werkstatt. Seitdem gibt es den kompletten Wartungsservice rund um den Omnibus – für die eigenen Fahrzeuge und für fremde.
Gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnern wird die Stadt-Land-Bus GmbH mit Sitz in Reinheim gegründet. Der Linienverkehr im Odenwald wird im Auftrag der Dadina übernommen.

Im Jubiläumsjahr gewinnt der Betrieb die Linie K62 – heute Linie 40 – durch eine neue Ausschreibung zurück. Über 120 Mitarbeitende und sechs Auszubildende halten mehr als 70 Omnibusse täglich am Rollen.

Vierte Generation, rund 80 Reise- und Linienbusse, rund fünf Millionen Kilometer im Jahr, eigene Werkstatt in Groß-Gerau – und dieselbe Haltung wie 1926: persönlich, verlässlich, aus der Region für die Region.
Archivbilder: Familie Müller. Sie haben noch Fotos aus der Firmengeschichte? Wir freuen uns über jedes Bild – info@mueller-riedstadt.de
Entscheidungen ohne Konzern-Hotline – persönlich und schnell.
Wartung intern in Groß-Gerau – geprüfte Technik, wenig Ausfall.
Rund 80 Busse – wir liefern, auch wenn andere absagen.
Konzession & Insolvenzversicherung – auf der sicheren Seite.
Ob Busanmietung, Gruppenfahrt oder einfach eine Frage – wir sind persönlich für Sie da.
Bus anmieten